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    Einige Open Access-Zeitschriften verlangen Publikationsgebühren für die direkte Zugänglichmachung der bei ihnen erscheinenden Artikel. In der Regel verbleiben dafür die ausschließlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte beim Autor des Werks. An den Verlag werden nur einfache Nutzungs- und Verwertungsrechte abgetreten. Diese Vorgehensweise wir als goldener Weg zum Open Access bezeichnet.

    Ein tragfähiges Konzept zur Finanzierung wissenschaftlicher Information ist das sogenannte “Open Access Gold” nur dann, wenn die Publikationskosten aus demselben Etat bestritten werden, wie die Subskriptionskosten für wissenschaftliche Informationsressourcen. Hierdurch wird eine Entlastung des Sachmitteletats der einzelnen Wissenschaftler bzw. Forschungsgruppen und auch die Kontrolle der Gesamtkosten und damit die Vermeidung von Doppelzahlungen ermöglicht. Diesen Weg beschreitet die Max-Planck-Gesellschaft seit 2003.

    Die aktuelle Liste der Verlage und Zeitschriften, bei denen diese Gebühren für Angehörige der Max-Planck-Gesellschaft aus einem zentralen Etat der Max Planck Digital Library finanziert werden, finden Sie hier.